Mit Schärfe Bilder aufpimpen

Was mit Schärfe eigentlich gemeint ist


Beim Fotografieren sollte man auf die Schärfe großen Wert legen. Auf diese Weise schafft man viele Details in seinem Bild, denen allen eine gleichwertige Bedeutung gegeben wird und welche direkt sichtbar werden. Dies erreicht man durch die Schärfe bei der sich die Kanten eines Objekts klar vom Hintergrund unterscheiden. Eine Möglichkeit ist das bloße scharfe Fotografieren während man auch in einem Bildbearbeitunsgprogramm für eine benötigte Schärfe sorgen kann, wenn das Ergebnis nach dem Fotografieren nicht zufriedenstellend sein sollte. Wie das geht, zeigen wir euch in dem folgenden Infobericht.


Schärfefilter bei verschiedenen Bildbearbeitunsgprogrammen


Die Schärfe kann man anhand von Filtern verschiedener Bildbearbeitungsprogramme regulieren. Jedes Bildbearbeitunsgsprogramm hat dabei seine eigenen Bezeichnungen, die in der Regel aber das Selbe bedingen. Durch diese automatische Schärfung kann man aber nicht wirklich gute Resultate erzielen, da das gesamte Bild und nicht nur bestimmte Bereiche, auf die es ankommt, geschärft werden und so das Komplettergebnis zwar schärfer wird, doch ohne den gewünschten Effekt auf bestimmte Objekte, die hervorgehoben werden sollen. Als Schnellverfahren ist es zwar etwas dienlich, doch professionelle Resultate werden dauerhaft ausbleiben. Da sollte man lieber selbst Hand anlegen um gute Resultate zu bekommen.


Schärfefunktionen statt Schärfefilter verwenden


Eigentlich nutzt man für das Scharfstellen auch einen Filter, der aber nur auf eine bestimmte Ebene angewandt wird, die man zuvor auswählt. Dabei sollte man mit dem Auswahlwerkzeug eines Bildbearbeitunsgprogramm ein Objekt markieren, das man schärfen möchte. Oft ist dazu eine neue Ebene nötig. Hat man alles eingestellt, wählt man den passenden Filter und spielt mit den Einstellungen herum, bis man für sich und für das Objekt die Geeigneten auffindet. Mit dieser Methode wird nicht das ganze Bild geschärft, sondern nur bestimmte Bereiche, was zweckdienlich ist, weil der unnötige Rest im Hintergrund verschwindet und das Ergebnis sich auf jeden Fall sehen lassen kann.


Nicht überschärfen


Beim Schärfen wird auch mit den farblichen Kanälen eines Bildes gespielt. Die Farben werden dabei geändert, damit das Resultat schärfer erscheint. Übertreibt man beim Schärfen eines bestimmten Objektes, kann es zu einer Änderung der Farbe kommen, was als Ergebnis nicht geeignet ist. Deshalb sollte man lieber geringfügig schärfen anstat t zu übertreiben. Wenn das gewünschte Ergebnis nicht zufriedenstellend ist, sollte man, um mehr herausholen zu können, beim Fotografieren bereits darauf achten, dass man die Fotos durch den Schnappschuss optimal auf die Bearbeitung vorbereitet. Auch bei Bildern mit hohem Rauschen sollte man mit dem Schärfen vorsichtig sein, da das Rauschen bei dem Prozess noch verstärkt wird und die Objekte später nicht scharf, sondern entstellt aussehen.


Bildbearbeitungsprogramme zum Schärfen


Das Schärfen ist eigentlich mit jedem Bildbearbeitungsprogramm möglich. Natürlich steht Photoshop an erster Stelle, doch kann man auch mit GIMP und anderen Alternativen Objekte im Bild scharf machen. Wichtig ist dabei, dass das Bildbearbeitunsgprogramm ein Werkzeug mit sich bringt, mit dem man einzelne Bereiche auswählen kann, damit man punktgenau schärfen kann. Filter, die das ganze Foto verändern, sind eher nicht geeignet, was bereits am Anfang dieses Artikels erklärt wurde. Wir wünschen viel Spaß beim Herumprobieren.